Manuelle Therapie ist eine Einzelbehandlung, bei der Physiotherapeuten Gelenke, Wirbelsäule und Muskulatur mit den Händen untersuchen und behandeln. Eingeschränkte Gelenke mobilisieren wir dabei gezielt, laut Heilmittel-Richtlinie impulslos, also ohne Ruck. Dazu kommen Weichteiltechniken für Muskeln und Bindegewebe sowie Übungen, mit denen Sie selbstständig weiterarbeiten.
Wann wird Manuelle Therapie verordnet?
Verordnet wird Manuelle Therapie bei Funktionsstörungen von Gelenken und Wirbelsäule, die sich zurückbilden können. Beispiele sind ein Hexenschuss (Lumbago) oder ein Tennisellenbogen. Auch ein Gelenk, das nach einer Verletzung in seiner Beweglichkeit eingeschränkt ist, kann der Anlass sein.
Wie läuft die Manuelle Therapie bei uns ab?
Unsere Physiotherapie liegt im 1. Obergeschoss im Holzweg 14 in Oberursel. Vor der Behandlung erheben wir einen Befund und prüfen, wie sich Ihre Gelenke bewegen und wie Muskulatur und Koordination arbeiten. In der Behandlung wechseln sich passive Techniken, bei denen wir Ihr Gelenk bewegen, mit aktiven Übungen ab.
Bewegt sich ein Gelenk zu wenig (Hypomobilität), mobilisieren wir es mit sanften Griffen. Bei zu viel Spiel im Gelenk (Hypermobilität) stabilisieren Sie es mit Übungen, die zu Ihrem Befund passen. Ziel ist ein gut abgestimmtes Zusammenspiel von Gelenken, Nerven und Muskulatur.
Wie geht es nach der Manuellen Therapie weiter?
Im Erdgeschoss und Untergeschoss desselben Hauses liegt unser Medizinisches Training im Holzweg, betreut von Physiotherapeuten und Sportwissenschaftlern. Wenn Sie nach der Verordnung an Kraft und Beweglichkeit weiterarbeiten möchten, trainieren Sie dort an EGYM-Geräten und mit dem five® Rücken- und Gelenkkonzept, einem aktiven Muskellängentraining für Rücken und Gelenke.
Bei chronischen oder wiederkehrenden Rückenschmerzen bieten wir außerdem die FPZ-Rückentherapie an, ein Training an Geräten über rund 3 Monate. Mehr zu Beschwerden im Rücken lesen Sie im Ratgeber Physiotherapie bei Rückenschmerzen.